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Was ist "katholisch"?
Was ist "katholisch"?

Was ist "katholisch"?

„Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft. 
Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.“ Hebr 11,1

  • Taufe

Du bist ein Kind Gottes – Du wirst hineingenommen in die Glaubensgemeinschaft der Christen. Das bedeutet das Sakrament der Taufe.

Die Taufe zählt neben der Firmung und Kommunion zu den Sakramenten der Einführung in das Christsein. Durch die Taufe wird dem Menschen zugesagt ein „Kind Gottes“ zu sein und somit auch Mitglied in der Glaubensgemeinschaft der Christen – der Kirche zu werden. Die Taufe ist Voraussetzung, um weitere Sakramente empfangen zu können.  Die christliche Taufe hat ihren Ursprung in der Taufe Jesu durch Johannes.

Das Taufgespräch
Beim Taufgespräch spricht der Pfarrer mit den Eltern und Paten über den Glauben und den Wunsch, das Kind taufen zu lassen.

Außerdem wird der Ablauf der Tauffeier erklärt bis hin zu praktischen Fragen z.B. zum Taufkleid oder zur Taufkerze.

Formales
Um Ihr Kind zur Taufe anzumelden, wenden Sie sich bitte an unser Pfarrbüro. Zur Anmeldung benötigen Sie die Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke (erhalten Sie automatisch vom Standesamt des Geburtsortes) sowie das Stammbuch.

Bei der Anmeldung werden neben den persönlichen Daten der Eltern auch die des Paten/der Paten erfasst.

Pate
kann jeder werden, der getauft und gefirmt ist. Der Pate bezeugt die Taufe und begleitet den neugetauften Menschen in sein Leben und in seinen Glauben.

Tauffeier

Wenn Sie möchten und es vom Termin her auch für uns möglich ist, können Sie die Tauffeier in unseren Räumen begehen.

 

  • Erstkommunion

In der Erstkommunion erfahren Kinder die einladende Gemeinschaft mit Gott. Sie werden in die Mahlgemeinschaft mit Gott und der Gemeinde aufgenommen. In der Regel gehen Kinder in der dritten Klasse, also mit ca. neun Jahren zur Erstkommunion. Dazu werden die Eltern der Kinder rechtzeitig angeschrieben. In kleinen Gruppen in den Gemeinden bereiten sich die Mädchen und Jungen gemeinsam mit einem Gruppenleiter oder einer Gruppenleiterin auf den Tag  der Erstkommunion vor. Sie beschäftigen sich u.a. mit der Frage, was Gott ihnen bedeutet, mit ihrer eigenen Taufe, dem Wirken Jesu  und dem Aufbau der Messe. Auch für die Eltern finden begleitend Elternabende statt. Traditionsgemäß findet die Erstkommunionsfeier am ersten Sonntag nach Ostern, dem "Weißen Sonntag", oder den darauf folgenden Sonntagen statt.

Wenn Sie möchten und es vom Termin her auch für uns möglich ist, können Sie die Kommunionsfeier in unseren Räumen begehen.

 

  • Eucharistie

Gott ist in Brot und Wein zugegen. Während der Eucharistie nehmen wir ihn in uns auf.  Die Hostien werden in einem kunstvoll gestalteten Schrein im Altarraum verwahrt, in dessen Nähe immer ein kleines Licht brennt. Dieses Licht zeigt, dass Jesus Christus immer allgegenwärtig ist. Außerhalb der Messfeier wird die Hostie in einer Monstranz gezeigt. Was genau alles dahinter steckt, sehen Sie hier.

 

  • Firmung

Jedes zweite Jahr wird in unserer Pfarrgemeinde das Sakrament der Firmung allen Jugendlichen des aktuellen 9. und 10. Schuljahres gespendet. Der Firmung geht eine Phase der Firmvorbereitung voraus. Die regelmäßige und engagierte Teilnahme an den Veranstaltungen im Rahmen der Firmvorbereitung ist Voraussetzung für die Firmung.

Die Jugendlichen der jeweiligen Firmjahrgänge, erhalten rechtzeitig vor Beginn der Firmvorbereitung eine schriftliche Benachrichtigung und eine Einladung zu einem Info-Abend. 
Ebenso werden die Eltern über die Kinder angeschrieben und erhalten ebenfalls eine Einladung zu einem Info-Abend, der während der Firmvorbereitung stattfindet und sich mit religiösen oder theologischen Themen beschäftigt.
Die verbindliche Anmeldung zur Firmvorbereitung muss vor dem Info-Abend abgegeben werden.

Erst nach dem Abschluss der Firmvorbereitung entscheiden die Jugendlichen endgültig, ob sie gefirmt werden möchten oder nicht.
Bei der Firmung steht den Jugendlichen ein Firmpate zur Seite. Der ausgewählte Firmpate muss katholisch und selbst auch gefirmt sein. Im Firmkurs geht es darum, sich wieder neu die Frage nach dem eigenen Glauben zu stellen. Mit der Firmung bekennt sich jeder Firmling ausdrücklich zum christlichen Glauben und zu seiner Verantwortung für die Welt.

Die Firmung wird in der Regel alle 4 Jahre von einem Bischof gespendet. Dazwischen beauftragt der Bischof geeignete Firmspender.

Wer katholisch heiraten will, sollte gefirmt sein.

Auch Nicht Gefirmte Erwachsene können das Sakrament empfangen. Dazu bietet das Bezirksamt jährlich Vorbereitungskurse an. Im Einzelfall kann die Firmvorbereitung und die Firmung selbst auch von einem Seelsorger/in unserer Gemeinde durchgeführt werden.

  • Heirat

Das Brautpaar verspricht sich am Altar die Treue in guten und schlechten Tagen. 

Zum Sakrament der Ehe gehören

1. die Freiwilligkeit

2. die Überzeugung von der Unauflöslichkeit

3. Treue

4. der Wille zur Elternschaft 

Damit wir den Tag Ihrer Hochzeit für Sie festlich gestalten können, bitten wir Sie, sich bald mit unserem Pfarrbüro in Verbindung zu setzen, um Ihre Terminwünsche mit uns abzustimmen.

Erfahrungsgemäß möchten zu manchen Zeiten viele Paare ihre Trauung feiern. Warten Sie also nicht zu lange.

Sie haben sich zu einer kirchlichen Trauung entschlossen. Dazu steht Ihnen der Pfarrer  für  Einzelheiten der Vorbereitung und den kirchlichen Zeremonien zur Verfügung. Im Pfarrbüro ist man Ihnen gerne behilflich, die notwendigen Unterlagen zusammenzustellen und die Formalitäten zu erfüllen. 

Wir werden mit Ihnen alle Einzelheiten besprechen. 
Sie brauchen dazu Ihre kirchlichen Unterlagen (Taufschein) und evtl. das Stammbuch

Wenn Sie möchten und es vom Termin her auch für uns möglich ist, können Sie die Hochzeitsfeier in unseren Räumen begehen. 

  • Krankensalbung

In früheren Jahren war dieses Sakrament ausschließlich Schwerkranken und Sterbenden vorbehalten. Inzwischen hat sich hier Vieles geändert. Da Gott alle Situationen unseres Lebens mit uns teilt, gerade auch, wie es uns die Passion Jesu nahelegt, Krankheit und Leid, und wir in diesem Sakrament den Kranken ein besonderes Zeichen der Nähe und Zuwendung Gottes schenken, kann dieses Sakrament in jeder Krankheit oder Gebrechlichkeit also auch mehrmals empfangen werden.

Deswegen gibt es mittlerweile in vielen Gemeinden regelmäßige Gottesdienste

in denen die Krankensalbung für alle gespendet wird.

Bei der Krankensalbung werden die Stirn und Hände mit geweihtem Öl gesalbt. 

Vorzubereiten sind – wie bei der Krankenkommunion – Kerzen, Kreuz, Tischdeckchen und evtl. Blumen. 

Falls der Zustand des Kranken es erlaubt, kann mit der Krankensalbung auch die Krankenkommunion gespendet werden. 

Beim Wunsch nach der Krankensalbung rufen Sie bitte rechtzeitig im Pfarramt an und vereinbaren einen Termin für die Spendung des Sakramentes.

  • Beichte

Wenn wir Menschen uns in "verfahrenen" Situationen befinden, aus den "alten Geleisen" nicht mehr herauskommen und die Signale des Lebens auf Rot stehen, dann gibt uns Gott eine Chance zur Richtungsänderung,  dann stellt er die Weichen neu. Das Sakrament der Buße möchte den Menschen in solch schwierigen Situationen helfen. Es schenkt Versöhnung mit Gott. Es bietet uns eine neue Perspektive.  Wir können neu beginnen, weil Gott uns verzeiht.

Durch die Taufe wird der Mensch von aller Schuld befreit und in das Leben aus der Liebe Gottes eingegliedert. Dennoch bleiben wir Menschen mit Schwächen und Fehlern. Deshalb hat Christus seiner Kirche das Bußsakrament geschenkt. Hier erfährt der Christ durch die Lossprechung des Priesters und das Zeichen des Kreuzes, dass seine persönliche Schuld durch Christi Tod und Auferstehung vergeben ist. Der Wille der Versöhnung untereinander und zur Wiedergutmachung ist Voraussetzung dafür.

Das Bußsakrament sollte jeder Christ empfangen, der sich einer schweren Schuld bewusst ist. Denn diese zerstört die Verbindung zu Gott und der Kirche. Darüber hinaus empfiehlt die Kirche, sich wenigstens einmal im Jahr in der Beichte der eigenen Schuld zu stellen und sich die Versöhnung von Gott durch den Mund des Priesters zusagen zu lassen. 

Ein Angebot zu Besinnung und Beichtvorbereitung sind die Bußgottesdienste vor den Hochfesten Weihnachten und Ostern.

  • Krankenkommunion

Die Pfarrgemeinde setzt ein besonderes Zeichen der Zusammengehörigkeit, wenn der Priester, oder ein beauftragter Kommunionhelfer die Krankenkommunion bringt. Ein Kranker, der zu Hause die heilige Kommunion empfängt, soll spüren, dass er zur Gemeinschaft der Glaubenden gehört und an ihrer festlichen Feier in der heiligen Eucharistie Anteil hat. In unseren Gemeinden bringen wir monatlich die heilige Kommunion zu den Kranken.

Die Termine finden Sie im Pfarrbrief .

Bitte sagen Sie uns, wenn jemand in Ihrer Familie die Krankenkommunion erhalten will. Wir kommen gern.