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Was bestimmt diesen Monat?

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Was bestimmt diesen Monat?
Der Komponist Gustav Mahler
Der Komponist Gustav Mahler

Geistlicher Impuls zum Monat März

Von dem Komponisten Gustav Mahler stammt das Zitat:

„Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“

Wenn wir uns im Aschermittwochs-Gottesdienst die Asche aufs Haupt zeichnen lassen, dann tun wir das nicht, weil „man“ das ja so tut, sondern weil wir darauf ver-trauen, dass unter der Asche in den 40 Tagen der Umkehr etwas Neues wachsen kann… dass dort unser Glaubensfeuer nur darauf wartet, wieder entfacht zu werden.

Wer durch die Asche des Aschermittwochs gegangen ist, in dem wird der Boden für neues Leben bereitet… österliches Leben… Leben in Fülle… von Gott zugesagt.

 

Von dem ehemaligen Inselpfarrer der Nordseeinsel Wangerooge Kurt Weigel stammen folgende Worte, die uns in die nun beginnende Fastenzeit mitnehmen wollen:

„Erde bist Du, und zur Erde kehrst Du zurück…“

Staub bist Du – denke an Deine Vergänglichkeit!

Erde bist Du – denke an deine Berufung“

 

Die Erde ist der Boden zum Wachsen,

Blühen und Fruchtbringen.

Wir haben einen Glauben, der die Erde liebt.

Wir haben einen Gott, der auf unsere Erde gekommen ist.

Gott traut mir zu, dass der Same, der in mich gelegt ist,

in meine Erde… in mir… zu wachsen beginnt.

 

Der Bauer fährt über das Land

und bricht die Erde mit seinem Pflug auf,

damit sich Verhärtetes löst,

damit das trockene Land den Regen aufnimmt

und die Kräfte der Erde geweckt werden.

 

Jetzt ist sie da – die Zeit des Aufbrechens!

Jetzt ist sie da – die Zeit des Wachsens!

Jetzt ist sie da – die Zeit, die Farben neu zu entdecken!

Jetzt ist sie da – die Zeit der Gnade!“

 

Doris Nolden
Gemeinde-Referentin