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Tränen der Freude...

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© Andrea Weber
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Hachenburg – Helau!

Auch in diesem Jahr veranstalteten die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Hachenburg einen „Ökumenischen Karneval“. Überpünktlich startete unsere „Hauskapelle“, die Altstädter Dorfmusikanten mit fröhlicher Blasmusik die Veranstaltung. Ein über lange Zeit vollgefüllter Saal zeigte sich dabei bestens gelaunt. Neben den extra für diesen Tag einstudierten Auftritten der evangelischen und katholischen Kitas wurde dem buntkostümierten Publikum einiges geboten. Die Tanzgruppen des SV Gehlert sind dabei mittlerweile so etwas wie Stammgäste beim Ökumenischen Karneval geworden. In diesem Jahr kamen wir anlässlich des 70-Jährigen Jubiläums der Gehlerter Kappensitzung sogar in den Genuss von gleich drei Tanzgruppen aus Gehlert. Von den ganz „kleinen“ zwischen 7 und 11 Jahren, über die Juniorengruppe ab 11 Jahre bis hin zu den Erwachsenen, war alles dabei. Eine kleine Besonderheit war in diesem Jahr der Besuch der KG Turmgarde aus Eitorf, die mit ihren Wurf- und Hebefiguren kurzerhand von der zu niedrigen Bühne in den hinteren Teil des Saales auswich. Eine für viele Besucher besondere Prämiere, hat man solche „klassischen“ Gardetänze doch bisher nur im Fernsehen bewundern können. Die Stimmung im Saal war dementsprechend „bombig“.

Dieses Jahr zum ersten Mal dabei: die „Altstärrer Mädcher“, die den Zuschauern als schwarze Witwen verkleidet von ihren dahingeschiedenen Ehemännern zu berichten wussten. Im großen Karneval haben die Büttenredner seit einigen Jahren einen schweren Stand, die immer mehr den großen Partybands weichen müssen. Anders beim Ökumenischen Karneval: Mit außerordentlicher Aufmerksamkeit wurde hier den humorvollen Beiträgen der „Tussnelda vom Rothenberg“, Monika Steinebach, und Barbara Kubon als Buffet-versierte Rentnerin zugehört und mit ihnen gelacht.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung! An dieser Stelle sei allen ehrenamtlichen Helfern dieser Aktion gedankt. Ermöglichen sie doch nicht nur einfach Klamauk und Spaß, sondern sorgen dafür, dass mit Humor und ehrlicher Freude Brauchtum gepflegt wird. „Ökumene“ bekommt dabei nochmal eine ganz neue, besondere Note! So feierten am Sonntag nicht nur evangelische und katholische Christen gemeinsam, sondern „Hachenburger“ mit „Altstädtern“ und „Gehlerten“. Kölscher Karneval war zu Besuch im Westerwald. Klein und Groß, Jung und Alt fanden sich nicht nur auf der Bühne wieder, sondern so waren auch im Publikum alle Altersgruppen, Konfessionen und Religionen wieder zu finden, die in und um Hachenburg herum leben und den Westerwald als ihre Heimat bezeichnen…

Allen Jecken an dieser Stelle eine fröhliche Session 2019 und ein dreifaches: Hachenburg – Helau!

Florian Ahr
Gemeindereferent

© Andrea Weber
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