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Ohne Ehrenamtliche läuft nichts.
Ohne Ehrenamtliche läuft nichts.

Ohne Ehrenamtliche läuft nichts.

Geselliger Abend mit ungewohnter Rollenverteilung

Ein ungewohntes Bild bot sich den Teilnehmern des Dankeschönabends der Pfarrei Maria Himmelfahrt, der am Sonntagabend im Hachenburger Pfarrhof stattfand. Statt selbst, wie sie es ja gewohnt sind, mit Schürze, Tablett oder Suppenkelle bewaffnet zum Wohle ihres Nächsten emsig zu sein, durften sich die ehrenamtlichen Helfer der Pfarrei einmal selbst bedienen lassen. An diesem Abend wurden sie von den Hauptamtlichen der Pfarrei höchst selbst bedient. Pfarrer Roth, Pater Guido, Christl Paleta, Doris Nolden und Michael Krämer waren sich nicht zu schade dazu, an die Hundert Ehrenamtliche mit Getränken, Suppe und Brot zu versorgen. Besonders gelobt sei die leckere Gulaschsuppe, die in der Küche der Caritaswerkstätten Montabaur kreiert worden war.

Pater Sebastian konnte das Team an diesem Abend leider nicht unterstützen, da der Weg von Indien dann doch etwas weit gewesen wäre. Florian Ahr hingegen widmete sich zur selben Zeit den Freuden des Vaterseins und seinem neuen Nachwuchs. Dazu noch herzlichen Glückwunsch!

Doch nicht nur an das leibliche Wohl hatten die „Chefs der Pfarrei“ gedacht. Nein, auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. So unterhielt Christl Paleta die fröhlich und teilweise etwas vorlaut mitwirkenden Ehrenamtlichen mit einem interessanten Ratespiel mit Detailaufnahmen aus den verschiedenen Kirchen der Gemeinde. Hier konnten selbst die Gemeindemitglieder, die gerne einmal verschiedene Kirchen in der Großpfarrei besuchen, noch etwas lernen.

Lernen, aber auch lachen, konnte man beim Sprachspiel, das von Pater Guido und Pfarrer Roth durchgeführt wurde. Dabei ging es darum, Begriffe aus dem Westerwälder Dialekt zu erkennen oder zu erklären. Manch einer wunderte sich über Begriffe, die er so noch nie gehört hatte. So kamen die Gäste miteinander ins Gespräch über Sprachvarianten zwischen den Dörfern, bekannte und leider schon fast vergessene Begriffe.

Das Miteinander stand überhaupt im Mittelpunkt dieses Abends, wie Pater Guido in der vorhergegangenen Abendmesse in der Predigt auch schon betont hatte. Nur durch die Mithilfe vieler und die Ausrichtung auf die gemeinsame Mitte, Jesus, kann Gemeinde gelingen und selbst in Zeiten großer Herausforderungen bestehen. Darauf bauen wir und sagen „Danke“ für einen schönen Abend, der gerne zu einer Tradition werden darf.

 

Bärbel Kempf